Robert Menasse – Rückzug im Waldviertel
Robert Menasse, Jahrgang 1954, ist ein österreichischer Schriftsteller, Übersetzer und Essayist. Der Autor setzt sich in seinen Texten auf kritisch-ironische Art und Weise u.a. mit der österreichischen Vergangenheit auseinander, bezieht zur gegenwärtigen kulturpolitischen Situation in seinem Heimatland Stellung und macht immer wieder auf den latenten Antisemitismus im deutschsprachigen Raum aufmerksam. Seit 2006 widmet sich Menasse in seinen Essays vermehrt EU- und globalisierungskritischen Themen.
Menasse lebt heute hauptsächlich in Wien. Rückzug übt er im schönen Waldviertel, in seiner Dichterfinca. Dort haben wir ihn besucht um mit ihm über die Stille als Muse, die Nachhaltigkeit seiner Literatur und sein neues Werk über Brüssel zu philosophieren.






